Raucherentwöhnung Laser – Lasertherapie gegen Rauchen

Nicht nur im fiktiven Weltall kann man mit Laser gegen seine Feinde kämpfen. Statt eines Laserschwertes kommt man mit Softlaserbehandlung auf dem Weg zum Nichtrauchen jedoch eher zum Ziel.

Nichtraucher werden erfordert Willenskraft und Disziplin. Doch wer das nicht schafft, wird wahrscheinlich lebenslang unter den Folgen seines Suchtverhaltens leiden. Unterstützung bei der Raucherentwöhnung gibt es auf vielfältige Art und Weise, zum Beispiel auch durch eine Lasertherapie.

Die hauptsächlichen Schwierigkeiten beim Rauchstopp bestehen aus den Nebenwirkungen, die der Nikotinentzug oft mit sich bringt. Nervosität und Gewichtszunahme, Depression und Unruhe, das alles sind Erscheinungen, die von unserem Nervensystem bei sinkendem Nikotinpegel ausgelöst werden können. Manche Mittel, wie Nikotinkaugummis, bieten dem Körper dann kleine Mengen Ersatzstoffe an, um erst einmal vom Griff zur Zigarette wegzukommen und den Organismus schrittweise an geringere Nikotinmengen zu gewöhnen. Im Endstadium soll dann ein völliger Rauchverzicht möglich sein.

Eine Behandlung mit dem Softlaser verfolgt einen ganz anderen Ansatz. Es gibt nämlich keine wirkliche Lasertherapie gegen die eigentliche Nikotinsucht, sondern gegen die Begleiterscheinungen beim Entzug. Auch das ist durchaus eine ernst zu nehmende Möglichkeit, die Rauchentwöhnung erfolgreich zu überstehen.

Nach der bewussten Willensentscheidung zum totalen Rauchstopp gerät der nikotinsüchtige Organismus nicht selten in Panik. Erst zaghaft, dann immer dringender sendet er Botenstoffe aus dem Gehirn, die der Rauchverweigerer erst als Lust auf eine Zigarette empfindet. Spätestens, wenn die Hände zu zittern beginnen, fühlt der Süchtige den unwiderstehlichen Drang, er müsse jetzt unbedingt eine Zigarette, Zigarre oder Pfeife rauchen, um wieder zufrieden, konzentriert und glücklich zu sein. Sobald der Ex-Raucher dann nachgibt, entspannt sich der Organismus gewöhnlich wieder und sendet Glückshormone zur Belohnung. Das Projekt Nichtrauchen ist jedoch wieder einmal gestorben. Ursprünglich dienten diese Botenstoffe als Warnsignale, wenn dem Körper lebenswichtige Stoffe fehlten. Suchtkranke verschieben die Parameter und werden dadurch Opfer ihrer eigenen Gewohnheiten. Ein Aussteigen ohne fremde Hilfe scheint auf diese Weise oft völlig unmöglich. Auch Ersatzbefriedigungen, wie Alkohol oder Schokolade, führen in die falsche Richtung.

Beim Lasern gegen Suchterscheinungen sollen zentrale Schaltstellen für diese Botenstoffe einfach ruhiggestellt werden. Zusätzlich kann die Bildung von sogenannten Glückshormonen angeregt werden. Der Drang, zur Zigarette zu greifen, entfällt damit vollständig. Eine Softlasertherapie gegen die Entzugserscheinungen erleichtert dadurch das Durchhalten bis zum rauchfrei werden eventuell ganz erheblich.