Rauchen Impotenz und Kinderwunsch

Impotenz durch Nikotinsucht ist nicht das einzige hormonelle Problem, das durch den Konsum von Tabakwaren ausgelöst werden kann. Auch so manche lang ersehnte Schwangerschaft, die nicht zustande kommen will, könnte mit der Sucht nach der Zigarette zusammenhängen. Nach einer Raucherentwöhnung steigen unter Umständen die Chancen den Kinderwunsch verwirklichen zu lassen.

Laut Ärzten ist Nikotin ist ein starkes Nervengift, das die Hormone im Körper des Menschen beeinflusst. Beim Mann kann sich die hormonelle Veränderung durch weniger Lust und Standvermögen beim Sex auswirken. Wenn Tabakkonsum die Ursache der Impotenz ist, helfen wahrscheinlich auch allgemein empfohlene Hilfsmittelchen, wie Tabletten oder Schwellkörper-Injektionen nicht.

Es ist auch allgemein bekannt, dass durch das Rauchen die Durchblutung gestört wird bzw. sich die Adern verengen können. Was beim Raucherbein in seiner schrecklichsten Form zum Ausdruck kommt, hat möglicherweise die gleiche Ursache, wie eine Erektionsstörung. Nikotin macht impotent (nach Angaben von Experten) durch eine mangelnde Blutversorgung. Nichtrauchen bedeutet in vielen Fällen ein Stop mit diesen frustrierenden Erlebnissen.

Doch auch, wo es mit dem Liebesleben problemlos klappt, ist hin und wieder bei Kinderwunsch von Rauchern mit Problemen zu rechnen. Einfach Pille absetzen und schwanger werden, klappt nicht zuverlässig. In manchen Fällen kommt die Menstruation bei Raucherinnen nur unregelmäßig und ist eventuell mit Schmerzen verbunden. Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, ist vielleicht häufig gar kein Eisprung erfolgt. Die Periode kommt zwar, nur eine Empfängnis ist ohne Eisprung gar nicht möglich. Zusätzlich sind auch noch Nachteile bei der Zeugungsfähigkeit des Mannes nicht ausgeschlossen. Nach medizinischen Studien sinkt bei allen zeugungsfähigen Männern seit Jahren die Anzahl der befruchtungsfähigen Spermien. Rauchen schädigt anscheinend die Beweglichkeit als auch die Befruchtungsfähigkeit der Spermien zusätzlich.

Und wo es mit der Zeugung trotz Rauchens dann endlich geklappt hat, lauern weitere Gefahren, wie Fehlgeburt und plötzlicher Kindstod. Babys von Eltern, die nicht vor der Schwangerschaft mit der Rauchentwöhnung begonnen haben, leiden laut Wissenschaftlern nach der Geburt unter Nikotinentzug. Paare, die sich ein Baby wünschen, sollten also unbedingt vor der Schwangerschaft Nichtraucher werden. Erst nach einer ausreichenden Pause sollte dann die Pille abgesetzt werden. Auch eine künstliche Befruchtung bringt unter diesen Umständen bessere Erfolgschancen.

Der Rauchstopp sollte auch nach der Geburt des Kindes fortgeführt werden, schließlich sollten alle Räume der Wohnung, in denen Kleinkinder leben, rauchfrei sein.