Rauchen Blutdruck und Kreislaufprobleme durch Bluthochdruck

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist ein wichtiger Grund, mit dem Rauchen aufzuhören. Unter Umständen steigt der Blutdruck bei Rauchern durch verschiedene Auswirkungen der Nikotinsucht. Durch die Zufuhr von Nikotin beginnt in einem zentralen Teil des Nervensystems verstärkte Aktivität. Das Herz beginnt angeblich, in einem schnelleren Rhythmus zu schlagen. Gleichzeitig sollen sich die Adern verengen. Beide Symptome führen zu einem Anstieg des Blutdrucks. Es kommt zu Störungen, die das Herz und den Kreislauf betreffen.

Als Folge davon bekommen Raucher öfters einen Herzinfarkt und haben eher Probleme mit der Durchblutung. Das Blut wird somit dickflüssiger, da durch den möglichen Sauerstoffmangel das Knochenmark mehr rote Blutkörperchen produziert. Auch der Gehalt an Gerinnungsstoff steigt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit. Weil die feinen Blutgefäße durch Kalkablagerungen verstopfen können, kann das Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Letzteres äußert sich z.B. in ständig kalten Händen und Füssen, Juckreiz durch trockene Haut und schlecht heilenden Wunden. Im Endstadium entsteht dann oft das sogenannte Raucherbein.

Ständig hoher Blutdruck führt auch möglicherweise zu einer Reihe von problematischen Folgekrankheiten. Geschädigt werden können dadurch nicht nur die Blutgefäße und das Herz, auch Gehirn (Schlaganfall) und Nieren könnten Dauerschäden davontragen. Um möglichen Bluthochdruck durch Tabakkonsum und die damit verbundenen Folgeerkrankungen zu vermeiden, ist eine Raucherentwöhnung angebracht. Eindrucksvolle Zahlen aus der medizinischen Fachwelt belegen die Fakten. Schon 2 Stunden nach dem Genuss nikotinhaltiger Tabakwaren fangen die Blutdruckwerte an, sich zu normalisieren. Und schon nach 24 Stunden ohne Rauchen sinkt angeblich das Risiko des Herzinfarktes um die Hälfte. Darüber sollte man wirklich nachdenken. Viele Hilfsmittel erleichtern heutzutage den Weg zum Nichtrauchen.

Die Angabe der Pulsfrequenz wird auf dem Blutdruckmessgerät in zwei Werten geliefert, die durch einen Bruchstrich getrennt sind. Einmal der höchste gemessene Blutdruck, diese Angabe steht im Zähler des Bruches und wird als systolischer Druck bezeichnet. Der zweite Wert steht im Nenner des Bruches und nennt sich diastolischer Druck. Das ist der niedrigere Wert, der zwischen zwei Herzschlägen gemessen wird. Zeigt der Rechner Werte über 120-139/80-89 mm Hg, hat der Patient bereits einen leichten Bluthochdruck.

Nichtraucher werden laut Experten von solchen Krankheiten wesentlich seltener betroffen, solange sie Normalgewicht haben. Auch wenn die Rauchentwöhnung durch den Nikotinentzug unangenehme Nebenerscheinungen hat, lohnt es sich gewöhnlich, wegen der Gesundheit rauchfrei zu werden. Der Bluthochdruck bessert sich häufig nach einem totalen Rauchstopp.