Rauchen aufhören in der Schwangerschaft – Folgen beim Schwanger werden

Sollte man eigentlich Nichtraucher werden wegen einem Kinderwunsch oder einer Schwangerschaft? Auf jeden Fall, und zwar am besten beide Elternteile! Es gibt viele schwerwiegende Gründe, warum Sie nicht Tabak konsumieren sollten, wenn Sie schwanger sind. Aufhören zu rauchen wird wahrscheinlich leichter, wenn beide Elternteile das gemeinsam durchziehen. Übrigens kann die Raucherentwöhnung auch helfen, um schwanger zu werden, weil die inneren Organe nach dem Rauchstopp besser durchblutet werden sollen.

Soll man mit dem Zigarettenkonsum schon am Anfang oder während der Schwangerschaft aufhören? Was ist, wenn man die bevorstehende Geburt anfangs nicht bemerkt hat? Grundsätzlich gilt, je früher, desto besser. In der Frühschwangerschaft ist der Anteil der Raucherinnen bei den Fehlgeburten angeblich überdurchschnittlich oft vertreten.

Tabakkonsum bei einer Schwangerschaft führt möglicherweise auch dazu, dass die Babys mit einem niedrigeren Geburtsgewicht geboren werden, denn sie rauchen im Mutterleib mit. Es ist laut Experten erwiesen, dass neugeborene Babys von Raucherinnen nach der Geburt unter Nikotinentzug leiden. Was sich für Raucher vielleicht witzig anhört, ist für das Kind lebensbedrohend. Denn Babys reagieren auf das Nervengift noch empfindlicher als ein erwachsener Mensch. Nervosität und Schlafstörung hemmen diese Kinder unter Umständen an der gesunden Entwicklung. Das Risiko für Asthma und einem plötzlichen Kindstod ist für Kinder von Rauchern deutlich erhöht. Eine gewünschte oder bereits eingetretene Befruchtung ist also ein wichtiger Grund, umgehend Nichtraucher zu werden.

Schwangerschafts Tipps geben für die 5., 6., 8. SSW an, dass sich Morgenübelkeit einstellen kann. Durch die Schwangerschaft verändern sich in dieser Zeit die Hormone besonders. Eine vorherige Rauchentwöhnung hilft, diese Unannehmlichkeiten wahrscheinlich besser zu verkraften. Auch entwickeln sich beim Kind ab dem 5. Monat die Gliedmaßen und wichtige innere Organe, wie Herz und Gehirn. Der durch Rauchen mögliche verminderte Sauerstoffgehalt im Blut kann auch hier zu Entwicklungsstörungen führen. Daran sollte man während man schwanger ist, immer denken.

Verantwortungsbewusste Eltern bekämpfen ihre Nikotinsucht schon vor der Schwangerschaft und nicht erst in den Wochen der SS. Auch nach der Geburt sollten wegen dem Kind die Wohnräume rauchfrei gehalten werden. Hier ist es für Schwangere eine große Hilfe, wenn auch der Vater sich am Nichtrauchen beteiligt.