Husten Bronchitis Asthma und Raucherhusten Symptome – Was tun?

Eine der häufigsten Folgen der langjährigen Nikotinsucht ist der Raucherhusten. Den chronischen Husten bezeichnen Ärzte als COPD, das ist eine Abkürzung von obstructive pulmonary disease, zu deutsch: chronisch verstopfende Lungenerkrankung. Die feinen Flimmerhärchen in der Lunge werden durch Teerablagerungen verklebt. In der Lunge bildet sich zäher Schleim, den der Körper durch Abhusten auszustoßen versucht. Nichtraucher werden die gleichen Symptome nach einer Erkältung kennen. Auch bei einem Rauchstopp dauert es lange, bis sich die geschädigte Lunge ausreichend erholt hat und der Dauerhusten nachlässt. In schlimmen Fällen entwickelt sich aus dem Raucherhusten durch die permanente Reizung eine chronische Bronchitis. Kinder von Raucherinnen sind angeblich verstärkt von Asthma betroffen. Alles Gründe, mit dem Nichtrauchen sobald wie möglich zu beginnen.

Was tun, um bei der Raucherentwöhnung die chronische Atemnot des Patienten zu lindern? Ein einfaches Mittel ist der Inhalator. In dem Flüssigkeitsbehälter werden in heißem Wasser einige Tropfen Inhalationsmittel aufgelöst. Den entstehenden Wasserdampf atmet der Patient durch die Nase ein. Die ätherischen Öle helfen anscheinend, die Bronchien zu erweitern und das Abhusten zu erleichtern.

Raucher verfügen laut Aussage von einigen Ärzten meist auch über eine schwächere Ausatemmuskulatur. Durch einen Lungenfunktionstest kann der Arzt feststellen, ob die Lunge normal arbeitet. Wenn die Atemmuskulatur zu schwach ist, hilft unter Umständen eine Physiotherapie. Der Patient atmet dann in ein spezielles Gerät, das durch Druck die Atemmuskulatur stärkt. Dabei sollen sich auch die Bronchien erweitern und das Abhusten des Schleims wird möglicherweise leichter.

Bei der Rauchentwöhnung im Winter kann die Nase jucken. Trockene warme Luft führt zu einer zusätzlichen Austrocknung der Schleimhäute. Eine salzhaltige Nasensalbe bringt hier vielleicht ebenso Abhilfe, wie ein Luftbefeuchter. Wichtig ist auch ausreichendes Trinken. Heißer Tee mit Zitrone gibt einen zusätzlichen Vitaminstoß. Auch wenn Kälte die Leiden mindert, sollte das Schlafzimmer während der Nacht nicht zu kalt sein. Ausreichend Schlaf in einem gut gelüfteten Schlafzimmer bringt dem gestressten Körper Erholung. Selbstverständlich müssen alle Räume rauchfrei gehalten werden.

Raucher, die bereits an chronischem Raucherhusten leiden, sollten dringend mit der Rauchentwöhnung beginnen. Es ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, den lästigen Husten wieder loszuwerden. Selbst wenn der Nikotinentzug vorübergehend von einigen unangenehmen Begleiterscheinungen erschwert wird, lohnt sich dieser Verzicht gewöhnlich immer. Selbst beim Zurückbleiben einiger Raucherschäden ist die Gesamtgesundheit am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit besser, als bei fortgesetztem Nikotinkonsum.