Rauchen aufhören Entzugserscheinungen – Wie lange auf Entzug?

Wer Nichtraucher werden will, muss wissen: Ohne Entzugserscheinungen geht es nicht. Die Nikotinentwöhnung und ein körperlicher Entzug dauern einige Zeit, und niemand weiß, wie lange die Dauer der Entzugserscheinungen ist. Auch ist unklar, welche Entzugssymptome es wie lange gibt, denn das hängt von der Konstitution ab. Doch der Nikotinentzug zahlt sich aus, danach fühlt man sich durch das Nichtrauchen laut vieler Menschen besser.

Es gibt unterschiedliche Aussagen, wann die schlimmste Zeit kommt und welcher der schlimmster Tag ist. Gerade die schwerste Zeit und die schwierigste Phase übersteht man nur, wenn man mit Selbstbewusstsein an den Rauchstopp und die Rauchentwöhnung herangeht, sonst besteht die Gefahr, dass man der Nikotinsucht nachgibt und nicht rauchfrei wird.

Patienten, die eine Raucherentwöhnung erfolgreich gemacht haben, berichten von unterschiedlichen Begleiterscheinungen. Sie tauchen wohl zu jeder Zeit auf: die ersten Stunden, nach 24 Stunden, nach 48 Stunden, nach 72 Stunden, die ersten 3 Tage, nach einer Woche, nach 2 Wochen, nach 3 Wochen, nach 4 Wochen, nach 10 Wochen, nach 11 Wochen. Das zeigt, es dauert lange, bis die Stadien überstanden sind und das Nikotin aus dem Körper verschwunden ist. Andere ehemalige Raucher berichten davon, die Nikotinentzug Dauer in Tagen berechnet zu haben. Das kann sinnvoll sein, wenn ein kalter Entzug geplant ist und gegen Entzugserscheinungen keine Maßnahmen ergriffen werden. Zwar scheint jede Entzugserscheinung hart zu treffen, bis der Patient sich das Rauchen abgewöhnen und aufhören konnte, doch die Berechnung nach Tagen macht es leichter, den Körper von dem Giftstoff zu entwöhnen. In diesem Fall hilft es möglicherweise, ein Buch zu führen über das Verlangen und welche Reaktion Körper und Psyche zeigen. Das Tagebuch gilt für 1 Tag, und man macht Notizen von Tag 7, 12, 13, 14, 19, 20, 22, 30, 40, 45, 50, 58 bis zu Tag 70 oder 100. Denn es kann mehr als 1 Monat und bis zu 3 Monate dauern, bis man die Entwöhnung vom Nikotin psychisch überstanden hat. Dabei macht es einen Unterschied, ob man 60 Zigaretten am Tag raucht oder nur 3 am Tag, denn hier ist die Menge des Giftstoffes weniger. Auch ist es meistens leichter, mit 15 Jahren oder mit 16 Jahren aufzuhören als nach 40 oder 50 Jahren. Doch was passiert, wenn man den Körper entwöhnt, und mit welchen Begleiterscheinungen muss der Partner rechnen?

Sie sind individuell unterschiedlich und verlangen ein hohes Maß an Willen. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Husten, Blähungen, Schwindel, Heißhunger und Fressanfälle, die mehr als eine Woche anhalten. Hinzu kommen vielleicht eine Depression, fehlender Appetit und Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme bis zum Kreislaufzusammenbruch, schlechte Laune, Schmerzen oder Ziehen in der Brust wie bei einem Schock, Husten von Schleim, Schweißausbrüche, Schwitzen, Übelkeit und Sodbrennen, Tunnelblick, schlechte Verdauung, Verstopfung, Blähbauch, Blähungen, Durchfall, Brennen und Kribbeln im Bauch, sowie Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Reizbarkeit, geringere Fettverbrennung und der Drang, Schokolade zu essen. Oft fühlt man sich unter Strom und Druck, man ist depressiv und aggressiv, man fühlt sich spürbar schwach, und ein Kreislaufproblem verleitet dazu, Süßigkeiten zu essen. Man ist zickig und gereizt, müde, nervös und muss oft weinen, die Hände zittern, die Stimme ist heiser. Man fühlt Stress und Unsicherheit, dicker oder fett zu werden und die Figur zu ruinieren. Gerade Gewicht zulegen ist dann auch eine Gefahr für die Partnerschaft.